Wanda Batyie berichtet

"Die Unterstützung wird sehr gebraucht. Sie nützt ein ganzes Leben lang. Diese Kinder sehen das im Moment noch nicht, aber wenn sie achtzehn sind, werden sie verstehen, was Ihr für sie getan habt."

Gespräch mit Wanda Batyie, ehemaliger Schüler in Funimfundo

Vor der diesjährigen Graduation Party am 28. November 2025, über die wir in Kürze berichten werden, sprachen Andrea und Jürgen Schiewe mit Wanda Batyie (24 Jahre alt), einem ehemaligen Funimfundo-Schüler. Das Gespräch geben wir hier in deutscher Übersetzung wieder.

Portrait von  Wanda Batyie, ehemaliger Schüler in Funimfundo

Wanda, wir freuen uns sehr, dass wir heute mit Dir sprechen können. Wann hast Du die Vorschule Funimfundo besucht?

Ich war hier Schüler von 2005 bis 2007, im Alter von 5 bis 7 Jahren.

Wie ging Deine Ausbildung weiter? Welche Schulen hast Du nach Deiner Zeit in Funimfundo besucht?

Zuerst war ich auf der „Die Bron Primary School“ hier in Stanford, von 2008 bis 2014. Danach wechselte ich auf die High School „Gansbaai Academia“, die ich von 2015 bis 2019 besuchte.

Wenn Du heute zurückschaust: Wie wichtig war für Dich die Zeit in Funimfundo?

Ich war gut in Kunst, und Roland und Maryanne, die auch künstlerische Menschen sind, haben mich motiviert, mich künstlerisch zu betätigen. Was ich weiterhin mitgenommen habe, ist ein Sinn für Gemeinschaft. Ich habe mit anderen gemeinsam gelernt, mit einigen von der High School bis hin zum College. Ja, die Zeit in Funimfundo hat sehr viel dazu beigetragen, dass ich eine eigenständige Person geworden bin.

Welchen Beruf übst Du nun aus?

Ich habe „human resource management“ (Personalwesen) studiert. Im Moment arbeite ich im Bereich „hopitality industry“ (Gastgewerbe). Ich bin beschäftigt im Coot Club in Stanford und mache dort die Administration.

Erinnerst Du Dich an etwas Besonderes aus Deiner Zeit hier in Funimfundo?

Ja, wir sind zum Beispiel in Ferienlager gefahren. Oder wir waren in großen Geschäften wie Pick n Pay, wo wir gebacken haben, Sterne und Gesichter. Daran erinnere ich mich noch gut.

Jürgen Schiewe,  Wanda Batyie (ehemaliger Schüler in Funimfundo), Andrea Schiewe

Nach diesen guten Erfahrungen, hast Du einen Rat für die Eltern oder die Kinder von Funimfundo?

Ja, sie sollten das Angebot unbedingt annehmen und die Einrichtung erhalten, denn Funimfundo ist eine sehr gute Einrichtung. Du wirst in Deiner Muttersprache unterrichtet, die auch noch in der Primary School gesprochen wird. Und wenn Du die Abschlussklasse (Grade R) absolviert hast, gibt es keine Lücke zur Primary School. Du bist gut vorbereitet, bis Du mit achtzehn Jahren ins College kommst.

Wanda, Du bist sehr geübt im Sprechen. Sprichst Du oft vor vielen Menschen?

Normalerweise nicht, aber ich bin es gewohnt, mit den Gästen an meinem Arbeitsplatz zu sprechen, mich mit ihnen zu unterhalten.

Vielen Dank, Wanda, für dieses Gespräch. Wir werden es übersetzen und zusammen mit dem Bild von uns unseren Mitgliedern in Deutschland schicken.

Ich bedanke mich auch. Und ich danke sehr für alles, was Ihr für Funimfundo tut. Es ist toll, dass Ihr von Deutschland hierher nach Südafrika kommt, um uns zu unterstützen. Das ist ein langer Weg, aber die Unterstützung wird sehr gebraucht. Sie nützt ein ganzes Leben lang. Diese Kinder sehen das im Moment noch nicht, aber wenn sie achtzehn sind, werden sie verstehen, was Ihr für sie getan habt.

Vielen Dank, Wanda, für dieses großartige Schlusswort.

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